Inside WBN: Masterstudent und Entrepreneur Paul Lorenz berichtet von seinem Praktikum bei unserem Kooperationspartner WBN

Entrepreneur, Student und anspruchsvoller Praktikant Paul Lorenz

Entrepreneur, Student und anspruchsvoller Praktikant Paul Lorenz

Paul Lorenz, 32 Jahre jung, Berliner, hat an der HTW und TFH Facility Management studiert und 7 Jahre bei der DB AG als Assistent der Geschäftsführung im Personalmarketing sowie im Immobilienmanagement gearbeitet. Derzeit studiert er den Masterstudiengang Nachhaltige Unternehmensführung an der HNE Eberswalde und baut als Entrepreneur ein Unternehmen für nachhaltige Modeaccessoires auf. Einen Einblick in sein Praktikum bei der Marketingagentur WBN Hamburg, dessen Gründer und Inhaber Tim Nebel am Aufbau und in der Lehre des Weiterbilungsangebotes Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement beteiligt ist, gibt er im nachfolgenden Erfahrungsbericht.

 

VOLLtreffer

von Paul Lorenz

 

Ich bin zwar wieder Student aber auch Unternehmer und wollte mein Pflichtpraktikum so sinnvoll wie möglich für meine persönliche Entwicklung nutzen.

Nach fast sieben Jahren Berufserfahrung nun als Praktikant die Kaffeemaschine und den Kopierer bedienen? Das wollte ich auf keinen Fall. Ich bin zwar wieder Student aber auch Unternehmer und wollte mein Pflichtpraktikum so sinnvoll wie möglich für meine persönliche Entwicklung nutzen. Ursprünglich kam mir die Idee, das Praktikum einfach in meiner eigenen Firma zu absolvieren und die Zeit effektiv für die Geschäftsentwicklung zu verwenden.

Dann lernte ich Tim Nebel, Geschäftsführer von WBN, als einen unserer Dozenten für nachhaltige Kommunikation im Studiengang Nachhaltige Unternehmensführung kennen. Nach zwei Jahren Homeoffice sah ich eine gute Gelegenheit, endlich mal wieder die eigenen vier Wände zu verlassen und dabei gleich noch eine andere Stadt wie Hamburg kennenzulernen, von der ich bisher nur zahllose Konferenzräume von innen gesehen hatte. Das machte die Sache noch verlockender für mich. In einer unserer Vorlesungspausen sprach ich ihn direkt auf meine Idee an, sendete ihm meine Bewerbung per Mail und ein paar Tage später klingelte schon das Telefon „Moin Paul, wann möchtest Du anfangen…“ – also Koffer gepackt und auf nach Hamburg.

Seit meiner Kündigung bei der Deutschen Bahn AG hatte ich wieder angefangen, auf mein Bauchgefühl zu vertrauen. Trotzdem machte sich ein mulmiges Gefühl in mir breit, als ich das erste Mal morgens am Berliner Bahnhof Zoo stand und auf den Bus nach Hamburg wartete. Mein erster Tag als Praktikant – mal wieder, dachte ich mir. Dieses Mal bei einer Agentur für Kommunikation. Meine Erwartungen lagen irgendwo zwischen tristem Büro- und abgedrehtem Agenturalltag, ich musste an Bücher wie 39,90 denken.

Alles Dinge, die ich für die PR meiner eigenen Unternehmung bisher meistens selbst machte und noch viel dazu lernen konnte.

Gerade angekommen, bekam ich beim ersten Treffen mit Tim Nebel auch gleich meinen Arbeitsauftrag für das Praktikum. Das Team konnte ich bei einem kurzen Besuch ein paar Wochen zuvor bereits kurz kennenlernen. Und für mich gab es direkt ein spannendes neues Projekt – eine Web-TV-Formatentwicklung für nachhaltige Produkte mit großen Industriepartnern. Ich bekam eigene Teilprojekte und war sofort voll eingespannt. Zwischen­durch bekam ich auch Aufgaben aus dem laufenden Geschäft mit Bestandskunden. Dinge wie Filme schneiden, Texte Korrektur lesen, passende Synchronstimmen finden, Layouts für Webseiten gestalten, Messestände planen und hier und da ein paar Fotos bearbeiten. Alles Dinge, die ich für die PR meiner eigenen Unternehmung bisher meistens selbst machte und noch viel dazu lernen konnte. Ich sollte auch gemeinsam mit den Kollegen die tägliche Arbeit, das Kerngeschäft kennenlernen, neben den Phasen, in denen man sich ein komplett neues Produkt ausdenkt.

Die erste Woche verging wie im Flug. Und so stand ich eine Woche später wieder morgens am Bahnhof Zoo. Mir fiel als erstes auf: Ich freue mich total auf die Arbeit und das Team. Ein sehr gutes Zeichen dachte ich mir, vor allem bei dem grauen Wetter in Hamburg (auch wenn Hamburger stets behaupten es sei genauso grau wie in Berlin). Kaum angekommen, stand auch schon die erste Firmenfeier vor der Tür. Für mich eine super Gelegenheit das Team mal etwas persönlicher kennenzulernen. Das Eis war schnell gebrochen und die Atmosphäre unter den Kollegen während meines Praktikums sehr freundschaftlich und hilfsbereit. Es herrschte bei der Arbeit eine ganz eigene und professionelle Teamdynamik, in der ich mich schnell gut aufgenommen gefühlt habe – auch wenn’s mal etwas hektischer oder rauer zuging.

„Was können nachhaltige Unternehmen oder NGO’s von der Kommunikation etablierter Marken lernen?“

Während meiner Arbeit bei WBN konnte ich für mich viele Fragen wie: „Wie gehen Agenturen nach dem Kunden-Briefing an eine Kampagne heran?“, „Wie macht man die Reichweite von Kampagnen messbar?“ und „Was können nachhaltige Unternehmen oder NGO’s von der Kommunikation etablierter Marken lernen?“ beantworten. Ich lebte mich schnell ein, habe durch direktes Feedback viel über meine eigenen Fähigkeiten, besonders im Bereich der Kommunikation gelernt und fühlte mich mehr wie ein Kollege, ein Teil des Teams. Ich hatte eine abwechslungsreiche und aufregende Zeit bei WBN, habe an Meetings mit Auftraggebern teilgenommen, war bei Filmaufnahmen dabei und wurde in die Arbeitsprozesse offen eingeführt.

Zurück in Berlin, alleine an meinem Schreibtisch, kann ich nach gut drei Monaten bei WBN sagen: Mir fehlen morgens nicht nur die süßen Franzbrötchen sondern vor allem die Menschen, die mich so herzlich aufgenommen, ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit mir geteilt und mich jeden Tag zum Lachen gebracht haben. Ein Praktikum bei WBN kann ich sehr empfehlen. Hier bekommt man ein spannendes Arbeitsumfeld, kann als engagierter Praktikant viel lernen und interessante Menschen kennenlernen.

 

Mehr Infos zu Pauls Start-up für nachhaltig produzierte Modeaccessoires Paulsbaeg Berlin finden Sie hier www.paulsbaeg.de.

 

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