Der CSR-Preis der Bundesregierung

 

Am 9. Juni 2020 findet in Berlin die feierliche Preisverleihung zum vierten Corporate Social Responsibility-Preis der Bundesregierung statt. Insgesamt 168 Unternehmen reichten im letzten Jahr ihre Bewerbung dafür ein, 25 davon wurden am 21. Januar durch eine Experten-Jury offiziell für den Preis nominiert.

Seit 2013 zeichnet die Bundesregierung Unternehmen aller Größenklassen aus, die ihre Geschäftstätigkeit ökonomisch, ökologisch und sozial gestalten oder auf dem Weg dorthin sind. Ziel des CSR-Preises ist es, Ideen und Konzepte im Sinne eines verantwortungsvollen und nachhaltigen Unternehmenshandelns zu honorieren und zu unterstützen. Andere Unternehmen sollen dadurch motiviert werden sich selbst für eine faire, mitarbeiterorientierte Personalpolitik zu engagieren, natürliche Ressourcen sparsam zu nutzen, die Umwelt und das Klima zu schützen und auch in der Lieferkette Verantwortung zu übernehmen.

Ganz nach dem Motto des CSR-Motivationsfilms:

„Was wäre, wenn wir nicht länger von morgen sprechen, sondern von heute?“.

Die Schirmherrschaft für den CSR-Preis trägt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Bei dem hier speziell eingerichteten Wettbewerbsbüro konnten sich bis Mitte des letzten Jahres Unternehmen aller Größenklassen bewerben. Diese wurden im ersten Schritt der dreistufigen Wettbewerbsanalyse einer Management-Befragung unterzogen. Dabei beantworteten die Unternehmen zu den fünf Aktionsfeldern: Unternehmensführung, Markt, Arbeitsplatz, Umwelt und Gemeinwesen in jeweils drei Bereichen (Managementansatz, Implementierung, Ergebnisse und Wirkung) verschiedene Fragen. Auf Grundlage dieser Selbstauskunft wurden am 21. Januar von der Experten-Jury, die sich aus Angehörigen des nationalen CSR-Forums der Bundesregierung zusammensetzt, die 25 Nominierten ausgewählt. Es wurden jeweils fünf Unternehmen der drei Größenkategorien für die nächste Phase des Wettbewerbs nominiert und jeweils fünf weitere für die beiden Sonderpreise „CSR und Digitalisierung“ und „Verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement“.

Mit der Veröffentlichung der bestplatzierten Unternehmen beginnt die zweite Wettbewerbsphase. Unabhängige Stakeholder werden nun telefonisch, anhand eines leitfadengestützten Interviews befragt, um die unternehmerische Selbsteinschätzung mit der Perspektive unabhängiger gesellschaftlicher Akteure abzugleichen. Die Interviews werden anschließend vom wissenschaftlichen Partner des CSR-Preises, imug Beratungsgesellschaft für sozial-ökologische Innovationen mbH, qualitativ ausgewertet.

In den Wochen vor der Preisverleihung des vierten CSR-Preises am 9.Juni 2020 wählt die Experten-Jury auf Grundlage des Rankings aus der Management-Befragung und der Stakeholder-Befragung die Gewinner-Unternehmen aus.

Nach Abschluss des Wettbewerbs erhalten die Teilnehmer*innen eine individuelle Auswertung der Management Befragung. Dies eröffnet den Unternehmen die Möglichkeit, einer eigenen Einschätzung und der kontinuierliche Verbesserung des verantwortungsvollen und nachhaltigen Unternehmenshandelns.

Nähere Informationen zum Corporate Social Responsibility-Preis der Bundesregierung und der Preisverleihung am 9. Juni 2020 finden sie unter folgendem Link: www.csr-preis-bund.de

Das könnte Dich auch interessieren …