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SUMMARY:Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit
DESCRIPTION:Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit anlässlich der Weltkonferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung (Rio+20) im Jahr 2012 ins Leben gerufen. Auch dieses Jahr möchten wir vom 18. September bis 08. Oktober wieder viele Menschen dazu bewegen\, in zahlreichen Aktionen ein Zeichen für eine nachhaltigere Welt zu setzen – erstmalig auf der Webplattform Gemeinschaftswerk Nachhaltigkeit! \nZiel der Aktionstage \n\nDie Community des Gemeinschaftswerk Nachhaltigkeit ist das ganze Jahr über aktiv – keine Frage. Das Ziel der Aktionstage ist jedoch\, innerhalb eines bestimmten Zeitraums vorbildliches Engagement in ganz Deutschland sichtbar zu machen\, öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Nachhaltigkeit zu erregen und mehr Menschen zum nachhaltigen Handeln zu bewegen. Jede:r kann etwas zum Besseren verändern! Je mehr Menschen mitmachen\, umso stärker ist das Signal\, das wir gemeinsam mit den Aktionstagen senden. \n\nHier geht es zur Webseite.
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SUMMARY:Planung und Transformation
DESCRIPTION:Der räumlichen Planung kommt bei der Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft in Richtung größerer Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle zu. \nDeutschland verfügt über ein hochentwickeltes Planungssystem. Charakteristisch sind die formalen – also gesetzlich geregelten und rechtsverbindlichen – Instrumente der Landes- und Regionalplanung\, der Bauleitplanung sowie der Landschafts- und Umweltplanung. Viele dieser Instrumente sollen dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung dienen. Dabei dominiert allerdings häufig ein Verständnis von ‚schwacher‘ Nachhaltigkeit\, welches sich am Ziel einer vorgeblich ausgewogenen Raumentwicklung im Sinne eines Ausgleichs ökonomischer\, sozialer und ökologischer Belange orientiert. Dabei wird in Kauf genommen\, dass zum Beispiel der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsflächen stetig steigt\, dass natürliche Lebensräume weiter zerschnitten und degradiert werden sowie dass Deutschland seine Ziele beim Klima- und Biodiversitätsschutz verfehlt. Nötig sind daher tiefgreifende sozial-ökologische Transformationen\, die nicht nur eine Energiewende\, sondern insbesondere auch eine Flächen- und eine Mobilitätswende beinhalten sollten. \nIn den letzten Jahren wurde in den Planungswissenschaften intensiv über Postwachstumsplanung\, sozial-ökologische Transformationen und Konzepte wie Suffizienz oder Reallabore debattiert. Vor diesem Hintergrund soll der Leitfrage nachgegangen werden\, wie jene konzeptionellen Impulse in der formalen räumlichen Planung aufgenommen werden können und inwieweit das bereits geschieht. \nDie Beiträge können sich beispielsweise mit folgenden Fragen beschäftigen: \n\nInwieweit haben sich die Anliegen einer tiefgreifenden sozial-ökologischen Transformation und Konzepte wie Postwachstum oder Suffizienz bereits in Plänen – also in Planungsunterlagen\, Karten\, Erläuterungstexten usw. – niedergeschlagen?\nWelche Spielräume bestehen im Kontext der formalen Raum-\, Stadt- und Landschaftsplanung für Ansätze des Experimentierens und Lernens?\nWelche Interaktionen finden in transformativen Planungsprozessen zwischen Politiker*innen\, Planer*innen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen statt?\nWie stellt sich das Verhältnis von Transformationsanliegen und demokratischer Teilhabe im Kontext der formalen räumlichen Planung dar?\nWelchen Konflikten sehen sich Planer*innen ausgesetzt\, die mit ihrer Arbeit zu tiefgreifenden sozial-ökologischen Transformationen beitragen möchten\, und wie gehen sie damit um?\nGibt es Beispiele\, in denen es gelungen ist\, mit den Instrumenten der formalen räumlichen Planung auf regionaler oder kommunaler Ebene zur erforderlichen Energie-\, Flächen- und Mobilitätswende beizutragen?\nWelche Schlüsse können aus den bisherigen Erfahrungen gezogen werden im Hinblick auf die Weiterentwicklung planerischer Instrumente?\nIst die sozial-ökologische Transformation planbar?\n\nWillkommen sind sowohl Beiträge mit eher theoretisch-konzeptionellem Schwerpunkt als auch solche mit stärker empirischer Ausrichtung. \nHier geht es zur Veranstaltungswebsite.
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