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SUMMARY:Bausteine der kommunalen Wärmewende
DESCRIPTION:Die lokale Wärmeversorgung spielt eine zentrale Rolle in der Energiewende und ist ein wesentlicher Pfeiler auf dem Pfad zur kommunalen Treibhausgasneutralität. Daher verwundert kaum\, dass die Wärmewende zunehmend auf der Agenda von Städten\, Gemeinden und Landkreisen steht. \nVor diesem Hintergrund wurde im November 2022 die Impulsförderung für die kommunale Wärmeplanung im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) aufgelegt. Auch die Quartierskonzepte des Förderprogrammes der Energetischen Stadtsanierung unterstützen Kommunen bei dieser Aufgabe. Welche Hebel Kommunen bewegen können\, um die Wärmewende vor Ort in Angriff zu nehmen und was es dabei zu berücksichtigen gilt\, stellen wir im Erfahrungsaustausch für Klimaschutz- und Sanierungsmanager*innen gemeinsam mit Expert*innen vor. In zwei Arbeitsgruppen am Nachmittag werden zentrale Umsetzungsschritte mit den Klimaschutz- und Sanierungsmanager*innen praxisnah vertieft. Am Vorabend ist ein gemeinsames Abendessen zur Vernetzung für die Referierenden und Teilnehmenden geplant. \nHier gibt es weitere Informationen.
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SUMMARY:Diskurs am Dienstag: Fahrradparken – eine lohnenswerte Herausforderung
DESCRIPTION:Radverkehrsförderung kommt nicht ohne komfortable\, sichere und attraktive Fahrradabstellanlagen aus. Nur ausreichende und gute Möglichkeiten zum Fahrradparken an Haltestellen und Bahnhöfen sowie am Wohnort können die steigenden Radverkehrszahlen bewältigen und weiterhin viele für einen Umstieg aufs Rad überzeugen. Der Radverkehrsbeauftragte der Stadt Potsdam\, Torsten von Einem\, erläutert im Webinar\, wie Potsdam mit einem bedarfsorientierten Ansatz ein wichtiges Element der Radverkehrsförderung erfolgreich umsetzt. \nDas Webinar widmet sich den Herausforderungen\, die mit der Planung und Umsetzung von Fahrradabstellanlagen verbunden sind. Die Teilnehmenden erhalten Praxiseinblicke in eine bedarfsorientierte Strategie der Planung und Umsetzung von Fahrradabstellanlagen. Weiterhin erfahren die Teilnehmenden\, wie sich die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft einbinden lässt\, wann temporäre Fahrradabstellanlagen sinnvoll sind und wie das Thema Denkmalschutz mitbedacht werden kann. \nWie immer sind Sie herzlich eingeladen\, sich mit Diskussionsbeiträgen und Fragen einzubringen. \nWeitere Informationen gibt es hier.
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SUMMARY:Zwischen Klimaangst und schlechtem Gewissen – Wie kommen wir psychisch gesund durch die Krise?
DESCRIPTION:Die Klimakrise beschäftigt uns alle – auf die eine oder andere Weise. Die meisten Menschen versuchen irgendwie\, den täglichen Widerspruch zwischen einer klimabewussten Einstellung und ihrem faktischen Lebensstil und Verhalten zu minimieren. Die im niedersächsischen Schneverdingen praktizierende Psychotherapeutin Katharina van Bronswijk erklärt in ihren Buch „Klima im Kopf“\, wie unser Gehirn das hinbekommt\, indem es „kognitive Dissonanzen“ reduziert und ein potenziell schlechtes Gewissen durch „Biases“ – kognitive Verzerrungen – beruhigt. So führt der „Single Action Bias“ dazu\, dass wir einzelne umwelt- und klimafreundliche Aktionen wie Mülltrennen oder ein E-Auto fahren benutzen\, um uns von weiterer Verantwortung zu befreien. \n  \nKatharina van Bronswijk möchte uns aber nicht solche Schwächen vorrechnen\, sondern mit einem psychologischen Ansatz erklären\, wie man geschickter vorgehen kann\, um Psychologie und Ökologie miteinander in Einklang zu bringen. Sie erklärt uns z.B.: „Wenn man Leuten in einem Brief mitteilt\, dass sie im Vergleich zu ihren Nachbarn überdurchschnittlich viel Strom verbrauchen\, dann sparen sie mehr Strom ein\, als wenn man ihnen vorrechnet\, wie viel Geld sie sparen konnten.“ \n  \nPsychologische Aspekte hat das Klimathema jedoch auch\, wenn es um die Menschen geht\, die unter Klimaangst oder Klimadepression leiden. „Klimaangst ist längst ein Mehrheitsthema“\, stellt die Psychologin fest\, die selbst seit 2009 im Klimaschutz aktiv und Sprecherin der Psychologists and Psychotherapists for Future ist. „Klimagefühle können so stark werden“\, hat die Psychologin in ihrer therapeutischen Praxis beobachtet\, „dass wir sie nicht mehr einfach wegregulieren und durchfühlen können. Bei manchen Menschen kippen die Klimagefühle tatsachlich in Panik oder Lähmung\, in Antrieblosigkeit oder Grübelschleifen“. Aus verhaltenstherapeutischer Sicht erläutert Katharina van Bronswijk\, wie man Wege aus zu starker Klimaangst und Klimadepression findet. Was diese psychologischen Auswege aus der „Klimakrise im Kopf“ für uns alle wertvoll macht\, sind die damit verbundenen Hinweise\, wie wir einen „konstruktiven Optimismus“ inmitten der globalen Problemlagen entwickeln. \n  \nDenn wir alle brauchen in der Klimakrise „Annäherungsziele\, nicht nur Vermeidungsziele“ so van Bronswijk: „Wir wollen keine Klimakrise und kein Artensterben\, wir wollen kein Überschreiten der planetaren Grenzen. Klar. Aber wir brauchen auch eine Vorstellung davon\, was wir stattdessen wollen.“ Dann kommen wir höchstwahrscheinlich psychisch gesund durch krisenhafte Zeiten\, deren Ende nicht absehbar ist. Denn „es kommt ja kein Tag X\, an dem gemessen wird\, ob wir das mit der Klimakrise nun geschafft haben\, und dann entweder das Paradies erscheint oder die Welt in ein schwarzes Loch gesogen wird.“ \n  \nWir empfehlen Ihnen: Melden Sie sich rechtzeitig an! Wir haben nur eine begrenzte Platzanzahl. \nHier geht es zur Veranstaltungswebsite.
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