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SUMMARY:Die Menschheit auf der Roten Liste?
DESCRIPTION:Klimawandel\, Dürre und Flutkatastrophen\, brennende Wälder\, Erwärmung der Meere\, steigende Meeresspiegel – wie hängen diese Phänomene miteinander zusammen? Die Lebensgrundlagen vieler Arten sind bedroht. Am Ende auch die der Menschen selbst? \nDer Biologe Carsten Hobohm untersucht in seinem neuen Buch die Frage\, ob die menschliche Zivilisation mit ihren Eingriffen in die Natur zu weit gegangen ist und durch die Zerstörung von Ökosystemen die eigene natürliche Existenzgrundlage aufs Spiel setzt. Ein wesentliches Hindernis für eine Umkehr erkennt er dabei auch in dysfunktionalen Denkkategorien von „Natur“ und „Nachhaltigkeit“. \nSo bemängelt er ein vielfach vorhandenes rückwärtsgewandtes Bild von Naturschutz und Artenvielfalt\, mit dem „Vorstellungen bedient werden\, die unserem Bedürfnis nach Harmonie eher entsprechen als einer objektiven Beschreibung der Natur“ und bei dem Restriktionen und Verbote im Vordergrund des Schutzgedankens stehen. Der „Blick auf eine unberührte Natur\, die es nicht mehr gibt“ sei kontraproduktiv. Nicht um die Bewahrung von „Wildnis“ könne es gehen. \nHobohm stellt fest: „Die allermeisten Arten in Europa und einigen anderen Gebieten der Erde sind heutzutage nicht in den Wildnisgebieten zu finden\, sondern in den Kulturlandschaften. In Deutschland wäre es vollkommen unmöglich\, die komplette Ausstattung der indigenen Flora und Fauna unter natürlichen Bedingungen in einem ungenutzten\, nahezu geschlossenen Waldmeer zu bewahren. Deswegen muss die Suche nach Lösungen weitaus differenzierter ausfallen.“ \nMehr Informationen bekommen Sie hier.
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