Dozentinnenportrait: Hilke Fritz

Hilke Fritz (Foto: H. Fritz)

Hilke Fritz hat ihre Leidenschaft für Nachhaltigkeit in ihrem Forstwirtschaftsstudium entdeckt. In der nachhaltigen Bewirtschaftung von Wäldern ist das Prinzip der Nachhaltigkeit praktisch in allen Handlungsbereichen präsent und relevant. Dazu gehört langfristiges und systemorientiertes Denken und Handeln, das die unterschiedlichen Interessen und Bedarfe abwägt, Zielkonflikte ausbalanciert und sich stets der natürlichen Grenzen der sensiblen Ökosysteme bewusst ist. Die Auswirkungen von aktuellen Entscheidungen betreffen mehrere kommende Generationen und man selbst wirtschaftet mit dem, was frühere Generationen aufgebaut (oder auch vernachlässigt) haben. Die Herausforderung besteht darin, in dem Spannungsfeld verschiedener Interessen und Ansprüche und unter Unsicherheit gute Management-Entscheidungen zu treffen.

Im Masterstudium Regionalentwicklung und Naturschutz (M.Sc.) hat sie das Thema der nachhaltigen Entwicklung dann ausgebaut und vertieft und sich intensiv mit Forschungsformaten für eine Nachhaltigkeitstransformation (Reallaboren) beschäftigt. Anschließend hat sie in dem BMBF-Projekt „Nachhaltigkeit an Hochschulen Hoch-N“ an der HNEE mitgewirkt.  Aktuell ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HNEE am Forschungszentrum [Nachhaltigkeit – Transformation – Transfer], hier war sie für die Antragstellung „Innovative Hochschule“ verantwortlich.

Hilke Fritz ist fasziniert von der Komplexität von Ökosystemen und sozialen Systemen, ihren gegenseitigen Abhängigkeiten und von der natürlichen Vielfalt. Ihr Interessenschwerpunkt ist transformative Forschung für eine nachhaltige Entwicklung.

Im Rahmen unseres Weiterbildungsangebots Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement lehrt Hilke Fritz im Modul M1 »Kartierung von Nachhaltigkeit«. Schauen Sie auch hier gerne vorbei.
 

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