Wie kann ich mein Studium finanzieren?

Berufsbegleitendes Studium – ein teurer Spaß?

Wer sich für ein berufsbegleitendes Studium entscheidet, wird auf lange Sicht sicher von diesem profitieren. Das Aneignen von neuem Wissen und neuen Kompetenzen verhilft in der Karriere zu mehr Verantwortung, Innovation und Kreativität. Auf lange Sicht stellt ein berufsbegleitendes Studium auch finanziell meist einen Vorteil dar.

Während des Studiums allerdings stellt dieses jedoch häufig eine finanzielle Herausforderung dar. Wer nicht das Glück hat, die Studiengebühren vom Arbeitgeber oder der Arbeitgeberin gezahlt zu bekommen, kann durch die Entscheidung zum berufsbegleitenden Studium in Geldnot geraten. Viele Studierende reduzieren ihre Arbeitszeit, um dem Studium gerecht werden zu können, während sie gleichzeitig die Studiengebühren zahlen müssen. Somit sind sie einer doppelten Verschlechterung ihrer finanziellen Situation ausgesetzt.

Berufsbegleitendes Studieren bezahlbar machen

Finanzielle Sorgen sind ein überwindbares Hindernis auf dem Weg zur Entscheidung für ein berufsbegleitendes Studium

Wer keine finanzielle Unterstützung durch den Arbeitgeber erfährt oder selbstständig ist, kann einen Studienkredit aufnehmen. Verschiedene staatliche sowie nicht staatliche Instutitionen haben es sich zum Ziel gesetzt, Weiterbildungsinteressent*innen leihweise mit den nötigen finanziellen Mitteln auszustatten. Bekanntestes Beispiel ist hier der KfW-Studienkredit, der eine monatliche Ausschüttung von bis zu 650 Euro ermöglicht. Dieses Geld muss aber verzinst zurückgezahlt werden. Anders läuft dies bei einigen privaten Anbietern, die nach Abschluss des Studiums für einen bestimmten Zeitraum einen festgelegten Prozentsatz des Gehalts erhalten und so zwar ein höheres Risiko eingehen, mit hoher Wahrscheinlichkeit aber direkt und anteilig vom Kompetenzerwerb der Studierenden profitieren.

Förderung durch Stipendien

Eine nicht zurückzuzahlende Unterstützung kann durch eines von zahlreichen Stipendien gewährleistet werden. Auch diese können staatlich, privat oder durch Mischformen finanziert werden. Das Deutschlandstipendium (Bewerbungsfrist 21.06.2020) ist so eine Mischform und wird zur einen Hälfte aus Bundesmitteln und zur anderen von Privatfirmen und -personen finanziert. Weiterhin gibt es Stipendien, die genau auf die Konditionen und Bedürfnisse berufstätiger Studierender angepasst sind, wie zum Beispiel das Aufstiegsstipendium, das Weiterbildungsstipendium oder die Bildungsprämie.

Weitere Informationen

Das Magazin managerSeminare hat in der Ausgabe vom Mai 2020 eine gute Übersicht zum Thema Finanzen und berufsbegleitendes Studium bereitgestellt. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der HNEE. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne direkt an unser Team und schreiben Sie uns eine E-Mail: nachhaltigkeitsmanagement@hnee.de

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