Filme für die Erde – der nachhaltige Filmtipp im April: Inhabit

Permakultur – ein Konzept, das auf resiliente, naturnahe Kreisläufe zur Erzeugung von Lebensmitteln setzt – wird immer dringlicher und relevanter. Dabei können wir das doch alle – heute und morgen! Das zeigt in tollen Bildern der Film „Inhabit“. Eine spannende Reihe stellt kreative Permakulturgeschichten dar – in Familengärten, Landwirtschaftsprojekten, Stadtparks, Forstgärten, Obstgärten oder auf Höfen, Dächern und Balkonen.

Die Geschichten zeigen wie Permakultur Spaß macht und erfolgreich ist, in dem sie viele Elemente zusammenführt um ein nachhaltiges, ökologisches Leben für den Menschen, die Artenvielfalt und die Umwelt zu ermöglichen. Das Prinzip der Verbindung und Reziprozität ist zentral – Pflanzen, Boden und Tiere werden so eingesetzt, dass sie sich gegenseitig bereichern können.

Ein Paradigmenwechsel ist notwendig

Bei einer Schneckenplage helfen Laufenten. Im Gegensatz zu giftigen Anti-Schneckenmitteln können sie den Garten gleichzeitig düngen, ohne der Umwelt Schaden zuzufügen-ganz im Sinn der Permakultur.

Auf verschiedene Art und Weise skizziert der Film wie wir einen positiven Fußabdruck auf der Erde hinterlassen können. Und dies bedeutet nichts mehr als ein Paradigmenwechsel. Die Frage wird also öfter gestellt: Wenn wir unsere Entscheidungen über unseren Wasserverbrauch, unseren Umgang mit Unkraut, und unsere Anbau- und Erntemethoden als Teil eines lokalen, lebendigen Systems ansehen, wäre es möglich gutes und gesundes Essen für die ganze Welt zu produzieren? Wäre eine größere Umwandlung möglich?

Mehr Informationen zum Film sind auf der Filmseite Inhabit. Und auf der Themenseite Permakultur finden Sie weitere Filme zum Thema Permakultur.

Der monatliche Filmtipp wird von Filme für die Erde präsentiert. www.FILMEfürdieERDE.org ist die weltweit größte Website zu Film und Nachhaltigkeit, mit über 100 Filmen, die direkt online angeschaut werden können.

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